Herzrhythmusstörungen bei Kindern: Erkennung und Therapie
SVT ist die häufigste behandlungsbedürftige Rhythmusstörung im Kindesalter. Der Artikel behandelt Diagnose, vagale Manöver, Adenosin-Dosierung und die Eskalation zur elektrischen Kardioversion bei pädiatrischen Patienten.

Autor: Dr. med. univ. Daniel Pehböck, DESA
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, AHA-zertifizierter ACLS/PALS-Instructor, Kursleitung Simulation Tirol
Lesezeit ca. 9 Min.

Die supraventrikuläre Tachykardie (SVT) ist die häufigste behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörung im Kindesalter. Während bradykarde Rhythmusstörungen bei Kindern fast immer sekundär – etwa durch Hypoxie oder Hypothermie – auftreten, stellt die SVT eine primär kardiale Störung dar, die ohne adäquate Therapie rasch zu hämodynamischer Instabilität führen kann. Gerade bei Säuglingen ist die Diagnose tückisch: Die Herzfrequenz kann mit über 220/min zwar alarmierend hoch sein, doch das klinische Bild ähnelt initial oft einer Sepsis oder Dehydratation. Wer die SVT sicher erkennt, die vagalen Manöver korrekt anwendet und die Adenosin-Dosierung beherrscht, kann eine potenziell lebensbedrohliche Situation effektiv beherrschen. Dieser Artikel führt dich systematisch durch Erkennung, Differenzialdiagnose und die stufenweise Therapie – vom vagalen Manöver bis zur synchronisierten Kardioversion.
Physiologische Grundlagen und Alters-spezifische Normwerte
Bevor du eine Tachykardie beim Kind beurteilen kannst, musst du die altersabhängigen Normwerte der Herzfrequenz kennen. Was beim Erwachsenen eine alarmierende Tachykardie wäre, kann beim Neugeborenen noch im Normbereich liegen.
Orientierungswerte der Herzfrequenz
- Neugeborene: 100–180/min (im Schlaf bis 80/min)
- Säuglinge (1–12 Monate): 100–160/min
- Kleinkinder (1–3 Jahre): 90–150/min
- Schulkinder (4–12 Jahre): 70–120/min
- Jugendliche (>12 Jahre): 60–100/min
Eine Sinustachykardie als physiologische Reaktion auf Fieber, Schmerz, Angst oder Volumenmangel ist die bei weitem häufigste Ursache einer erhöhten Herzfrequenz im Kindesalter. Die entscheidende klinische Herausforderung liegt in der Unterscheidung zwischen Sinustachykardie und SVT – eine Unterscheidung, die unmittelbare therapeutische Konsequenzen hat.
Die supraventrikuläre Tachykardie im Kindesalter
Definition und Pathophysiologie
Unter SVT versteht man jede Tachykardie, deren Ursprung oberhalb der His-Bündel-Verzweigung liegt und die nicht sinusal bedingt ist. Im Kindesalter dominieren zwei Mechanismen:
- Akzessorische Leitungsbahn (AV-Reentry-Tachykardie, AVRT): Häufigster Mechanismus bei Säuglingen und Kleinkindern. Eine zusätzliche elektrische Verbindung zwischen Vorhof und Ventrikel ermöglicht eine kreisende Erregung. Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW) ist die bekannteste Variante mit sichtbarer Delta-Welle im Ruhe-EKG.
- AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT): Häufigster Mechanismus bei älteren Kindern und Jugendlichen. Zwei funktionell unterschiedliche Leitungsbahnen innerhalb des AV-Knotens ermöglichen einen Reentry-Kreislauf.
Seltener treten ektope atriale Tachykardien, junktionale ektope Tachykardien oder Vorhofflattern auf. Vorhofflimmern ist im Kindesalter eine Rarität und sollte immer an eine strukturelle Herzerkrankung oder eine Kanalopathie denken lassen.
Klinische Präsentation
Die Symptomatik variiert stark mit dem Alter:
Säuglinge und Kleinkinder können eine SVT nicht verbal kommunizieren. Sie präsentieren sich häufig mit:
- Irritabilität, Trinkschwäche, Blässe
- Tachypnoe, Schwitzen
- Bei prolongierter SVT (>12–24 Stunden): Zeichen der Herzinsuffizienz mit Hepatomegalie, Ödemen, Schock
Ältere Kinder und Jugendliche berichten typischerweise über:
- Herzklopfen, „Herzrasen"
- Schwindel, Brustschmerz
- Präsynkope oder Synkope
- Angstgefühl, Dyspnoe
Die kritische Erkenntnis: Säuglinge können eine SVT über Stunden tolerieren, bevor sie dekompensieren – dann aber rasch und dramatisch. Ein Säugling mit „unerklärlicher Herzinsuffizienz" muss an eine prolongierte SVT denken lassen.
Diagnostik: Sinustachykardie versus SVT
Die Unterscheidung zwischen Sinustachykardie und SVT ist der klinisch wichtigste Differenzierungsschritt und bestimmt das weitere Vorgehen.
Klinische Unterscheidungskriterien
| Merkmal | Sinustachykardie | SVT |
|---|---|---|
| Herzfrequenz | Säugling meist <220/min, Kind meist <180/min | Säugling oft >220/min, Kind oft >180/min |
| Beginn | Allmählich | Abrupt (an/aus-Phänomen) |
| Frequenzvariabilität | Ja, ändert sich mit Aktivität, Fieber, Stimulation | Nein, starr fixiert |
| P-Wellen | Normal vorhanden, positive Morphologie in II | Fehlend, retrograd oder abnorm geformt |
| QRS-Komplex | Schmal (<0,09 s) | Schmal (<0,09 s), selten breit |
| Anamnese | Fieber, Schmerz, Volumenmangel, Anämie | Kein erklärender Auslöser |
| R-R-Intervall | Variabel | Absolut regelmäßig |
EKG-Diagnostik
Ein 12-Kanal-EKG ist der diagnostische Goldstandard. Achte besonders auf:
- QRS-Breite: Eine schmale QRS-Tachykardie (<0,09 s) spricht für SVT. Eine breite QRS-Tachykardie (>0,09 s) ist im Kindesalter selten, muss aber als potenziell ventrikuläre Tachykardie (VT) behandelt werden, bis das Gegenteil bewiesen ist.
- P-Wellen-Morphologie und -Position: Retrograde P-Wellen (negativ in II, III, aVF) kurz nach dem QRS-Komplex sprechen für AVRT oder AVNRT. Fehlende sichtbare P-Wellen sind häufig bei AVNRT (versteckt im QRS).
- Delta-Welle im Ruhe-EKG: Hinweis auf WPW-Syndrom (nur im Sinusrhythmus erkennbar).
Merke: Im Zweifel und bei hämodynamischer Instabilität ist die Unterscheidung akademisch – hier muss sofort therapiert werden.
Therapie-Algorithmus: Vom vagalen Manöver zur Kardioversion
Die AHA-Leitlinie für PALS strukturiert die Therapie der SVT nach dem hämodynamischen Status des Kindes. Der fundamentale Entscheidungspunkt lautet: Ist das Kind hämodynamisch stabil oder instabil?
Zeichen hämodynamischer Instabilität
- Hypotonie (altersadaptiert)
- Bewusstseinsveränderung (Somnolenz, Irritabilität)
- Zeichen des Schocks: verlängerte Rekapillarisierungszeit (>3 s), marmorierte oder blasse Haut, schwache periphere Pulse
- Zeichen der Herzinsuffizienz: Hepatomegalie, Lungenödem, Halsvenenstauung
Schritt 1: Vagale Manöver
Bei hämodynamisch stabiler SVT sind vagale Manöver der erste therapeutische Schritt. Sie erhöhen den Vagotonus und können den Reentry-Kreislauf im AV-Knoten unterbrechen.
Bei Säuglingen und Kleinkindern:
- Eisapplikation im Gesicht: Einen mit Eiswasser gefüllten Plastikbeutel oder einen Eisbeutel für 15–20 Sekunden auf die gesamte Gesichtsmitte (Stirn, Augen, Nasenwurzel) legen. Dies löst den Tauchreflex aus. Cave: Nicht länger als 20 Sekunden, keine Verlegung der Atemwege.
- Rektale Stimulation wird in einigen Quellen erwähnt, ist aber nicht als First-Line-Manöver empfohlen.
- KEIN Druck auf die Bulbi – Gefahr der Netzhautablösung, obsoletes Verfahren.
Bei älteren Kindern und Jugendlichen:
- Valsalva-Manöver: Pressen gegen geschlossene Glottis für 15–20 Sekunden. Praktischer Tipp: Das Kind bitten, in eine verschlossene Spritze zu blasen oder sich vorzustellen, auf der Toilette kräftig zu pressen.
- Modifiziertes Valsalva-Manöver: Nach dem Pressen sofort flach legen und die Beine anheben (45°). Dieses Manöver zeigt in der Erwachsenenliteratur eine höhere Konversionsrate.
- Karotissinusmassage: Bei Jugendlichen anwendbar, bei Kleinkindern nicht zuverlässig und nicht empfohlen.
Die Erfolgsrate vagaler Manöver liegt bei etwa 30–60 %. Auch wenn sie nicht zur Konversion führen, kann das transiente Verlangsamen der ventrikulären Überleitung diagnostisch hilfreich sein, um P-Wellen im EKG zu demaskieren.
Schritt 2: Adenosin
Wenn vagale Manöver nicht erfolgreich sind, ist Adenosin das Medikament der ersten Wahl bei der hämodynamisch stabilen SVT mit schmalem QRS-Komplex.
Dosierung:
- 1. Dosis: 0,1 mg/kg IV (rasche Bolusinjektion), Maximaldosis 6 mg
- 2. Dosis: 0,2 mg/kg IV (rasche Bolusinjektion), Maximaldosis 12 mg
Kritische Hinweise zur Applikation:
Adenosin hat eine Halbwertszeit von unter 10 Sekunden. Daher ist die Applikationstechnik entscheidend für den Erfolg:
- Zugang: Möglichst großlumiger peripherer Zugang, idealerweise in der Ellenbeuge oder am Arm (je näher am Herzen, desto besser). Ein Zugang am Fuß ist oft insuffizient.
- Dreiwegehahn-Technik: Adenosin in eine Spritze aufziehen, eine zweite Spritze mit 5–10 ml NaCl 0,9 % vorbereiten. Beide an einen Dreiwegehahn anschließen. Adenosin so schnell wie möglich injizieren und unmittelbar danach mit NaCl nachspülen (Rapid-Flush-Technik).
- Monitoring: Kontinuierliches EKG-Monitoring, idealerweise mit Ausdruck/Aufzeichnung. Das EKG-Bild bei Konversion ist diagnostisch wertvoll.
- Team-Kommunikation: „Adenosin bereit – NaCl bereit – EKG läuft – Injektion – Flush!" Die Kommunikation im Team muss synchron ablaufen.
Nebenwirkungen und Aufklärung: Adenosin erzeugt ein kurzzeitiges, aber intensives Unwohlsein: Flush, Brustschmerz, Dyspnoe, kurze Asystolie (Sekunden). Ältere Kinder und Jugendliche sollten darauf vorbereitet werden: „Du wirst kurz ein sehr unangenehmes Druckgefühl im Brustkorb spüren, das vergeht nach wenigen Sekunden."
Kontraindikationen und Sondersituationen:
- Bei bekanntem WPW mit breiter QRS-Tachykardie (antidrome AVRT oder Vorhofflimmern bei WPW) ist Adenosin potenziell gefährlich, da es die Überleitung über die akzessorische Bahn beschleunigen und Kammerflimmern auslösen kann. In diesem Fall: sofortige Rücksprache mit Kinderkardiologie oder elektrische Kardioversion.
- Bei Patienten unter Dipyridamol oder nach Herztransplantation ist die Dosis zu reduzieren (erhöhte Empfindlichkeit).
- Bei Patienten unter Theophyllin oder Coffein kann eine höhere Dosis nötig sein (kompetitiver Antagonismus am Adenosinrezeptor).
Schritt 3: Elektrische Kardioversion
Die synchronisierte Kardioversion ist indiziert bei:
- Hämodynamisch instabiler SVT (primär, ohne vorherige medikamentöse Therapie)
- Versagen von Adenosin bei stabiler SVT
- Breiter QRS-Tachykardie mit Instabilität (bis zum Beweis des Gegenteils als VT behandeln)
Dosierung:
- 1. Versuch: 0,5–1 J/kg synchronisiert
- 2. Versuch: 2 J/kg synchronisiert
Praktische Durchführung:
- Sedierung/Analgesie, wenn der Zustand des Kindes es erlaubt (z. B. Midazolam 0,1 mg/kg IV oder Ketamin 1–2 mg/kg IV). Bei drohender Dekompensation keine Verzögerung durch Sedierung.
- Synchronisationsmodus am Defibrillator aktivieren – kontrolliere, dass die Sync-Markierungen korrekt auf den R-Zacken sitzen.
- Paddles/Pads in antero-lateraler oder antero-posteriorer Position.
- „Achtung – Alle weg – Schock!" – standardisierte Sicherheitsansage.
- Nach dem Schock: sofortige Rhythmuskontrolle am Monitor.
Cave: Bei jedem erneuten Schockversuch muss der Synchronisationsmodus erneut aktiviert werden, da viele Defibrillatoren nach einer Entladung automatisch in den asynchronen Modus zurückschalten.
Schritt 4: Weiterführende medikamentöse Optionen
Wenn Adenosin und Kardioversion nicht zur dauerhaften Konversion führen oder die SVT rezidiviert, kommen folgende Optionen in Betracht – idealerweise in Rücksprache mit der Kinderkardiologie:
- Amiodaron: 5 mg/kg IV über 20–60 Minuten. Breit wirksames Antiarrhythmikum, auch bei breiter QRS-Tachykardie einsetzbar.
- Procainamid: 15 mg/kg IV über 30–60 Minuten. Nicht gleichzeitig mit Amiodaron (QT-Verlängerung). In Österreich nur eingeschränkt verfügbar.
- Verapamil: Bei Kindern unter 1 Jahr kontraindiziert (Gefahr des therapierefraktären Kreislaufkollapses). Bei älteren Kindern nur unter strengster Indikation und Monitoring einsetzbar.
Sonderfall: Breitkomplex-Tachykardie beim Kind
Eine breite QRS-Tachykardie im Kindesalter ist selten, aber potenziell lebensbedrohlich. Sie kann verursacht sein durch:
- Ventrikuläre Tachykardie (VT)
- SVT mit aberrierender Leitung
- Antidrome AVRT bei WPW
Die AHA-Leitlinie empfiehlt: Im Zweifel wie VT behandeln. Das bedeutet:
- Hämodynamisch stabil: Amiodaron 5 mg/kg IV über 20–60 Minuten
- Hämodynamisch instabil: Synchronisierte Kardioversion mit 0,5–1 J/kg, Eskalation auf 2 J/kg
- Pulslose VT: Defibrillation (asynchron) mit 2 J/kg, Eskalation auf 4 J/kg
Bradykardie beim Kind: Nicht vergessen
Auch wenn die SVT im Fokus dieses Artikels steht, sei daran erinnert: Die häufigste Ursache einer signifikanten Bradykardie im Kindesalter ist Hypoxie. Die Therapie besteht primär in der Sicherstellung von Oxygenierung und Ventilation. Medikamentös steht Adrenalin (Epinephrin) im Vordergrund:
- Adrenalin: 0,01 mg/kg IV/IO (0,1 ml/kg der 1:10.000-Lösung), alle 3–5 Minuten wiederholbar
- Atropin: 0,02 mg/kg IV (Minimaldosis 0,1 mg, Maximaldosis 0,5 mg beim Kind), primär bei vagal vermittelter Bradykardie
Klinische Perlen und häufige Fehler
- Fehler: Adenosin zu langsam injizieren oder über einen distalen Fußzugang geben → wirkungslos durch zu schnellen Abbau.
- Fehler: Bei SVT mit stabiler Hämodynamik sofort kardiovertieren statt Adenosin zu versuchen – unnötige Intervention und Sedierungsrisiko.
- Fehler: Sinustachykardie bei einem fiebernden Kind mit Adenosin behandeln → adressiert nicht die Ursache und kann kurzzeitige Asystolie provozieren.
- Perle: Nach erfolgreicher Konversion ein 12-Kanal-EKG im Sinusrhythmus anfertigen – die Delta-Welle eines WPW-Syndroms ist nur jetzt sichtbar.
- Perle: Das EKG während der Adenosin-Gabe aufzeichnen. Selbst wenn keine Konversion eintritt, kann die kurzzeitige AV-Blockade die zugrunde liegende Vorhofaktivität (z. B. Vorhofflattern mit Sägezahnmuster) demaskieren.
- Perle: Eltern frühzeitig informieren und einbeziehen. Besonders die Eisapplikation im Gesicht eines Säuglings ist für Eltern belastend – eine kurze Erklärung vorab reduziert Stress für alle Beteiligten.
Zusammenfassung des PALS-Tachykardie-Algorithmus
- Identifikation: Tachykardie mit Puls → schmal oder breit? → stabil oder instabil?
- Schmale QRS, stabil: Vagale Manöver → Adenosin 0,1 mg/kg (max. 6 mg) → Adenosin 0,2 mg/kg (max. 12 mg) → Kardioversion oder Amiodaron
- Schmale QRS, instabil: Synchronisierte Kardioversion 0,5–1 J/kg → 2 J/kg. Adenosin kann versucht werden, wenn kein Zeitverlust entsteht.
- Breite QRS, stabil: Als VT behandeln → Amiodaron 5 mg/kg IV über 20–60 min. Kinderkardiologisches Konsil.
- Breite QRS, instabil: Synchronisierte Kardioversion 0,5–1 J/kg → 2 J/kg
- Pulslose Tachykardie: CPR beginnen → Defibrillation 2 J/kg → PALS-Algorithmus Herzstillstand
Praktisches Training
Die Versorgung von Kindern mit Herzrhythmusstörungen erfordert mehr als theoretisches Wissen – die korrekte Adenosin-Applikation mit Rapid-Flush-Technik, die Dosisberechnung unter Zeitdruck, die Bedienung des Defibrillators im Synchronisationsmodus und die strukturierte Teamkommunikation müssen regelmäßig praktisch trainiert werden. Im PALS-Kurs (Pediatric Advanced Life Support) von Simulation Tirol übst du genau diese Szenarien in realistischen Simulationen: vom stabilen Kind mit SVT bis zum dekompensierenden Säugling, der eine sofortige Kardioversion braucht. Die Kurse folgen dem AHA-Curriculum und bieten dir die Möglichkeit, Algorithmen so zu verinnerlichen, dass sie im Ernstfall abrufbar sind.
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